Mittwoch, 27. Juli 2016

Flammkuchen mit Blutwurst und Munster

Flammkuchen mit Blutwurst und Munster


für 2 Portionen

Teig

Belag

  • 50 g Schmand
  • 1 Stück Blutwurst
  • 60 g Pfirische 
  • 60 g Munster-Käse
  • 100 g rote Zwiebel
  • Eine Handvoll Walnüsse
  • Salz
  • Pfeffer

Den Teig kann man wenn man etwas Zeit hat auch selber machen. Wie es geht habe ich in diesem Post beschrieben.
Ofen mit Pizzastein auf 230°C vorheizen, das dauert so 50 Minuten. Nüsse grob hacken, Zwiebel in feine Ringe schneiden, Blutwurst häuten und in Scheinen schneiden.
Teig mit Schmand einpinseln. Mit Käse, Blutwurst, und Pfirsichen belegen. Salzen und Pfeffern. Mit den Zwiebeln belegen. Ebenso die Nüsse darüber geben.


Den Flaumkuchen auf den Pizzastein geben und bei für 15 Minuten im Ofen lassen.
Dann heraus nehmen und sofort geniessen.

Montag, 25. Juli 2016

Wie schmeckt Bilk? - Juli 2016

Wie schmeckt Bilk? - Juli 2016

Ein kulinarischer Spaziergang durch einen Düsseldorfer Stadtteil habe ich am Samstag unternommen. Es war schon für mich der zweite kulinarischer Spaziergang, nach dem durch Pempelfort (Bericht).

Wie waren eine Gruppe zwischen zehn und zwanzig Leuten und haben uns in einer organisierten Tour durch Bilk, einen Düsseldorfer Stadtteil, bewegt. Es gab kleine Läden, Plätze und Lokale dazu auch noch Tips zu Restaurants, die man mal Abseits der Tour besuchen sollte.

Dazu gab es Hintergrundwissen, historische Informationen (was die Düssel mit Kulinarik zu tun hat) und nette Gespräche mit den Teilnehmern. Der Spaziergang war gut vorbereitet und es gab auch noch selbst gemachtes Essen. Die Tour dauerte von 11 bis 14 Uhr und hat 30€ gekostet.

Zum Abschluss wurden wir noch auf ein Eis eingeladen. So gab es Süßes, Herzhaftes und Informatives. Ich zeige euch nur einige Bilder und Orte damit ihr einen Eindruck bekommt, ich möchte die Spannung auf die Tour nicht vorweg nehmen.

Den Link zu den Touren findet ihr bei Kultur Kulinarik unter Aktuelles. Mein Fazit: Es hat sich gelohnt, obwohl die Pempelfort Tour mir noch ein klein wenig besser gefallen hatte.



Katrin leitet die Tour ein



an der Düssel



selbst gemachtes Essen mit einem Bezug zur Umgebung 


auch bei dieser Tour stand ein griechischer Feinkosthändler auf dem Programm, 
dort kann ich die gefüllten Weinbergblätter nur wärmstens empfehlen


weitere Leckereien



auf dem Friedensplätzchen gibt es einen Bauernmarkt, 
jedoch nicht am Samstag


auch in Parks kann Katrin etwas über Essen erzählen 


ein lockerer und leckerer und 
informativer Samstag Vormittag


Sonntag, 24. Juli 2016

Rindfleischsalat

Rindfleischsalat


Ein super lecker Salat der leider zwei Tage Vorbereitungen benötigt, aber um so besser schmeckt.

Rindfleisch gekocht

  • 350 g Rindfleisch (Hohe Rippe)
  • Knochen (wenn ihr habt)
  • 1 Zwiebel (halbiert)
  • 3 Loorbeerblätter (frisch)
  • 5 Wacholderbeeren
  • 5 Nelken
  • Salz

Am besten am Vortag zubereiten
Mein Metzger des Vertrauens (Klöpfer) hat mir als ich nach Fleisch zum Kochen fragte, gleich einige Knochen angeboten, die ich natürlich sofort genommen habe.


In einen einen Topf mit kaltem Wasser das Rindfleisch und die Knochen sowie die Zwiebel und die Gewürze geben. Für 1 1/2 Stunde weich köcheln lassen. Wenn das Fleisch weich ist (testen) herausnehmen und kalt werden lassen. Ebenso den Sud auffangen, bloß nicht wegschütten. Den Süd mit den Knochen nochmals auf kleiner Flamme etwas reduzieren, das dauert nochmals so 1 Stunde. Den Süd durch eine Sieb geben, so das nur der reine Fond übrig bleibt. Beides in Kühlschrank geben.

Die Basis

  • Rindfleisch, gekocht (siehe oben)
  • 1 kleine Paprikaschote
  • 2 eingelegte Gurken
  • 2 Schalotten 
  • Radieschen (optional)
  • Kapern

Marinade

  • 6 EL Brühe vom Fleisch
  • 1 TL ABB Senf
  • 2 EL Weißweinessig
  • 3 EL Rapsöl
  • 1/2 TL Zucker 
  • Salz
  • Pfeffer

Topping

  • Eier (hartgekocht)
  • Meerrettich (frisch, gerieben)
  • 1 EL Schnittlauchröllchen

Rindfleisch erst in Scheiben dann in Streifen schneiden. Paprikaschote schälen und in Rauten schneiden. Die Gurken in kleine Würfel schneiden. Schalotte und Radieschen in feine Scheiben hobeln.



Für die Marinade die Fleischbrühe leicht erwärmen. Gurken und Schalotte klein schneiden. Petersilie fein hacken. Wenn die Kapern klein sind ganz lassen, sonst hacken. Alle Zutaten miteinander vermischen. Salzen und Pfeffern.


Marinade mit den anderen Zutaten (ohne Topping) und im Kühlschrank mehrere Stunden oder am Bestem über Nacht ziehen lassen.
Zum Servieren nach Belieben mit Eier, frischen Meerrettich und oder Schnittlauchröllchen  darüber geben.

Und nun, wie ich finde, ein paar schöne Bilder...







Sooo lecker,
habt ihr schon Appetit bekommen?


Dienstag, 19. Juli 2016

Okroschka

Okroschka 


Kalte russische Suppe. Zutaten für 2 bis 3 Portionen:


  • 3 kleine Kartoffeln (200 g)
  • 1 Ei
  • 8 Radieschen
  • 1/3 Salatgurke
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Fleischwurst
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Meerrettich
  • Salz
  • Pfeffer
  • 500 ml Kefir
  • 2 EL milder Essig
  • Zitronensaft (optional)
  • 1 EL saure Sahne
  • 500 ml Mineralwasser 
  • 1/2 Bund Dill


Kartoffeln kochen und pellen, auskühlen lassen. Ei(er) hard kochen, abschrecken und auskühlen lassen. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Gurke und und Radieschen in feine Würfel schneiden oder raspeln. Ebenso die Kartoffeln und die Fleischwurst würfeln.
Eier Halbieren und das Gelbe vom Weißem trennen. Das Weiße der Eier fein würfeln und zu dem Gemüse geben.


Die Eigelbe in eine kleine Schüssel geben und zerkleinern. Dann dazu Senf, Meerrettich geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einen Schuss Kefir dazu geben und einer Paste verrühren.



Nun zum Gemüse die Paste, den Kefir, saure Sahne und Wasser geben. Alternativ Ayran dann mit weniger Wasser. Alles durchrühren und nochmals mit Essig, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.


Mehrere Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.


 Vor dem Servieren und den Dill fein hacken. Den Dill unter die Suppe geben.



Lecker an heißen Tagen



Montag, 18. Juli 2016

Café de Bretagne - Juli 2016

Café de Bretagne - Juli 2016 - Seafood Workshop


am 11. Juli fand im Café de Bretagne in Kooperation mit Yelp Düsseldorf ein Seafood Workshop statt. Es waren gut 40 Teilnehmer und alle wollten mehr über Krustentiere erfahren. Der Workshop startete gegen 19 Uhr und dauerte ca. 3 Stunden.
Rolf Breitmar führte durch den Abend und neben den kulinarischen Highlights gab es einige interessante Hintergrund-Infos.

Pro Person gab es:
  • 1/2 Taschenkrebs
  • 1/2 Seespinne
  • Crevette grise
  • Crevette Brasil
  • Crevette Madagaskar
  • Nordseekrabben
  • 1/4 kanadischer Hummer
  • 1/4 bretonischer Hummer
  • Langoustine
  • 1/2 Langoustenschwanz
  • eine Tasse Krustentiersuppe
  • Gemischten Salat, Brot und Saucen

Im Rahmen der Yelp Community konnte man ein Ticket für knapp 50€ bekommen. Der normale Restaurantpreis bei diesem Wareneinsatz wäre laut Rolf Breimar sicherlich bei 100€.

Alle Speisen bis auf die Suppe waren kalt und nur wenig gewürzt um die Unterschiede heraus zu schmecken. Dazu habe ich Wasser Sekt und Wein genossen und ich kann sagen, die Weine die angeboten wurden, waren wohltemperiert, haben gut gepasst und haben lecker geschmeckt. Ich habe neue Mitmenschen kenngelernt, die genau wie ich viele Spass an diesem Abend hatten.


der Eingang zum Lokal


Einblicke in das Lokal




die Speisekarte des Abends


die Speisen kündigen sich an
Die Krustentiere des Abends gehören zu den 10-Füßlern. 8 Beine plus 2 Scheren sind gleich 10 Füße. 
Die Scheren sind unterschiedlich groß, es gibt eine Halteschere und eine Knackschere. 


Hummer kommen in allen Meeren vor. Die beiden heutigen Hummer hatten etwa ein Gewicht von 600 g. 
Der Kanadier brauchte dazu 2 Jahre und der bretonische 3 Jahre. 


auch meine Tischnachbarin fotografierte die Ankündigen 


 Timo von Yelp und Rolf der Geschäftsführer des Bistros leiten den Abend ein
und es gab auch gleich zu Anfang den Tipp nicht zu viel Brot zu essen,
man wird auch durch die Krustentiere satt, was durchaus für mich stimmte.


"Schlabberlätzchen" für alle


meine netten Tischnachbarn 


der Erste Gang: Taschenkrebs und Seespinne
ich musst richtig viel arbeiten und alle Werkzeuge einsetzten, 
um an das leckere Fleisch zu kommen


als Zwischengang Salat


Rolf erzählte über die Krustentiere 
Die männlichen Tiere haben größere Scheren, die weiblichen Tiere einen breiten Schwanz mit einer großen Klappe. Die weiblichen Tiere gelten als etwas feiner. 


und zeigt wie Nordsee Krabben richtig gepullt werden


der Zweite Gang: Hummer und Crevetten


es wird gepullt und geknackt was Hände und Werkzeuge hergeben 


ganz schön viel Panzer (Kruste) die übrig bleibt


Rolf zeigt uns eine lebendige Langouste  
Die Langusten haben eine Größe von wenigen Minimetern 
bis über 3 Metern und sie alle haben Antennen. 




auch die Langouste muss fotografiert werden


meine netten Tischnachbarinnen,
die an diesem Abend kennen gelernt habe


der dritte Gang: Langoustenschwanz und Langoustine



zum Abschluss: die Krustentiersuppe,
die war persönlich nicht ganz mein Ding
Vielleicht lag es auch daran das ich schon gut satt war.


Fazit 
Geschmacklich waren alle Krustentiere super frisch und lecker. Am besten haben mir die beiden Hummer geschmeckt noch vor der Langouste. Auch der Taschenkrebs ist zu empfehlen, die Seespinne hatte etwas wenig Fleisch für die viele Arbeit. Die Languste ist das teuerste von allen Tieren, aber das kommt daher, dass sie sich gut versteckt, mit ihren Antennen Fallen erkennen kann und somit schwer zu fangen ist. 

Ein toller, leckerer Event 
in einer lockereren Atmosphäre.